Die “Oasis of the Seas” ist das größte Schiff der Welt und wird 2014 erstmals zu einigen Kreuzfahren in Europa unterwegs sein. Hauptliegeplatz wird die spanische Hafenstadt Barcelona sein. Am 13. September 2014 soll die Oasis of the Seas in Barcelona ankommen und dann zu zwei Mittelmeer-Kreuzfahrten von dort aus starten. Eine dritte Fahrt führt nach Rotterdam und anschließend zurück in die Karibik.
2014 wird die “Oasis of the Seas” erstmals in Europa Station machen. Foto: Royal Caribbean
Es ist das erste Mal, dass ein solch großes und modernes Schiff in Europa anlegt. Normalerweise operiert die Kreuzfahrtlinie Royal Caribbean, zu der auch die Oasis of the Seas gehört, von Fort Lauderdale in Florida aus und bietet Kreuzfahrten in die Karibik an.
Die Oasis of the Seas wurde Ende 2009 fertiggestellt. Sie wiegt über 225.200 Tonnen und ist 360 Meter lang und 64 Meter breit. Die 16 Stockwerke des Kreuzers bieten Platz für 6.360 Passagiere und 2.394 Besatzungsmitglieder. Außerdem befindet sich eine einzigartige Vielfalt von Kultur- und Freizeitangeboten an Bord. So gibt es zum Beispiel im Aquatheatre einen Pool mit Sprungturm (es handelt sich um das tiefste Schwimmbecken der Welt auf hoher See), einen Central Park mit über 12.000 echten Pflanzen (mehr als auf jedem anderen Schiff), zwei Pools zum Surfen und ein Karussell. Außerdem wird an an Bord das Broadway-Musical Hairspray aufgeführt. Auch das gastronomische Angebot ist vielfältiger als auf jedem anderen Schiff der Welt.
Nur 1,6 Meter Abstand zu den Fendern auf der Steuerbordseite. Mit 0,2 Knoten schiebt sich die Norwegian Breakaway Heck voran durch die Meyer Werft. Die Fendern sind lediglich für einen leichten Kontakt mit dem 324 Meter langen und 40 Meter breiten Schiff ausgelegt. 1,5 Stunden dauert das komplizierte Manöver auf Kommando von zwei Navigations-Offizieren auf der Brücke.
Es ist die erste Fahrt des neuen Kreuzfahrtschiffes Norwegian Breakaway der US-amerikanischen Norwegian Cruise Line. Es handelt sich um das bisher größte in Deutschland gebaute Schiff. Es soll die Ems überqueren. Und alles läuft wie am Schnürchen. Die Vorbereitung der Teams mit Hilfe von Simulatoren und Plänen hat sich gelohnt.
Die Norwegian Breakaway ist das größte in Deutschland gebaute Schiff, dass die Ems überquert. Foto: Meyer Werft.
Nach nur einem Tag erreichte die Norwegian Breakaway mit Kapitän Thomas Teigte den Hafen von Eemshaven. In Papenburg gestartet, hatte sie erfolgreich die Friesenbrücke in Weener, die Jann-Berghaus-Brücke in Leer und das Emssperrwerk in Gandersum passiert. Der Wasserstand von 2,42 + NN ermöglichte eine sichere Überführung des Schiffes, das einen Tiefgang von etwa 8 Metern hat. Am 25. April wird das Schiff in Bremerhaven der Reederei übergeben.
Sie kennen die großen Shows, wie die hanseBoot oder die Hanse Sail, die Ihnen Ihr Hobby, den Motorboot- oder Segelsport nahe bringen sollen, schon? Sie möchten auch einmal eine Messe besuchen, die noch das Frische einer neuen Messe hat? Dann ist die Messe “hanseboot ancora”, die im schönen Monat Mai im eher beschaulichen Neustadt in Schleswig-Holstein statt findet, sicher eine interessante Option für Sie. Der Ort Neustadt ist zwar klein, er eignet sich aber gerade darum für einen Trip oder auch einen Urlaub.
Immerhin hat sich diese Messe aber zur größten In-Water Boat Show an der Ostsee entwickelt und bringt alljährlich die Region auf große Fahrt. Vom 24.5 bis 26.5 2013 heißt es dann: Boote, Yachten und Zubehör bewundern, sich über Neuheiten informieren, andere Fans des Bootssports treffen und ein Wochenende lang eine Party feiern. Im Gegensatz zu anderen Bootsmessen ist die Garantie, dass sich vieles draußen abspielen wird, relativ groß. Bereiten Sie sich also auf ein Ereignis vor, das Ihre Lust an der Natur, am draußen Sein, an schönen Bootsmodellen und am Meer allgemein stark anfachen wird.
Neustadt mag zwar klein sein, aber das Programm der “hanseboot ancora” kann sich durchaus sehen lassen. Über 100 Aussteller werden auf dieser Show in Neustadt eine Vielfalt von Booten und Yachten präsentieren. Alte Bekannte werden Sie zu sehen bekommen, es werden aber auch Neuheiten vorgestellt. manche Boote werden auf dieser Show sozusagen Premiere feiern, seien Sie mit dabei!
Falls Ihnen noch etwas für Ihren Segel- oder Bootstörn fehlt, haben Sie bei dieser Messe die Gelegenheit, sich alles zeigen zu lassen, was aktuell neu in Sachen Yachtausrüstung, Bekleidung oder Zubehör ist. Etwas Neues kann man ja immer gebrauchen, denn dieses Hobby lebt auch durch seine stetige Veränderung. Viele Produkte werden hier das erste Mal gezeigt, schauen Sie, was Ihnen gefällt, was Sie unbedingt noch brauchen.
Auch werden Sie natürlich viele Dienstleister auf dieser Messe antreffen, erfahren Sie, was sie anzubieten haben. Vielleicht spricht Sie als Kunde etwas davon als Idee für Ihren nächsten Urlaub oder einen Wochenendtrip an?
Und wenn Sie genug “Boote geguckt” haben, können Sie sich auf ein tolles maritimes Rahmenprogramm freuen, bei dem neben dem übergreifenden Thema “Seefahrt/Schiffe und Meer” auch Spiele und Mitmachaktionen auf interessierte Besucher warten.
Den Termin, 24.05.2013 – 26.05.2013, sollten Sie sich als Bootsfan also unbedingt schon einmal vormerken. Diese jährlich statt findende Messe mag noch ein bisschen ein Schattendasein führen, sie wird aber mit jedem Jahr interessanter und vielfältiger. In der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr öffnet die “Ancora” jeweils ihre Pforten. Das Beste: Der Eintritt ist frei! Dies macht diese Messe zu einem echten vergnügen für die ganze Famile, denn, wer weiß, ob nicht auch Ihre Kinder sich vom Bootsvirus infizieren lassen? Freuen Sie sich auf jeden Fall auf eine stimmungsvolle Messe, die mit viel Liebe ausgerichtet wird. Meer ist mehr!
Am 24. März 2013 wird die Saison am Am 24. März 2013 wird die Saison am Geiseltalsee eröffnet. Endlich ist zumindest ein Teil des größten künstlichen Sees in Deutschland zur Nutzung freigegeben. Wenn Sie Ihr Boot in einem relativ neuen Gewässer zu Wasser lassen möchten, ist der geflutete Braunkohletagebau wie geschaffen für Sie. Unterhalb der Stadt Mücheln ist eine moderne Hafenanlage entstanden, die kaum Wünsche offen lässt. Es sind ausreichend Wasser- und Landliegeplätze vorhanden, an denen Motorboote, Segelboote und Kanus anlegen können. Natürlich stehen Ihnen auch Slipanlage und Kran zur Verfügung.
Die Marina Mücheln bietet alles was des Schiffers Herz begehrt, wenn er an Land ist. Dazu gehören eine Segelschule und gastronomische Einrichtungen. Der kleine Hafen ist idyllisch angelegt und ermöglicht einen wunderschönen Blick über den See bis hinüber zur Halbinsel Stöbnitz und die dahinterliegenden Weinberge. Und die Marina ist Ausgangspunkt für erlebnisreiche Touren im umliegenden Seegebiet. Obwohl noch nicht der gesamte See zum Bootfahren freigegeben ist, lohnen sich die Ausfahrten durchaus. Ziel eines Segeltörns könnte die Wetterschutzhütte am gegenüberliegenden Ufer der Halbinsel sein. Mit dem Paddel oder Ruderboot können Sie locker den ganzen Tag auf dem See verbringen, ohne dass es langweilig wird. Leider ist es im Moment nur möglich, mit dem mitgebrachten Wasserfahrzeug in See zu stechen. Aber Bootsverleiher im gesamten Gebiet um den See herum stehen in den Startlöchern und warten nur auf die erforderlichen Genehmigungen. Aber nicht nur Bootsfahrer kommen im Bereich der Marina Mücheln auf ihre Kosten. Wenn Sie lieber Surfen oder Kitesurfen sind, Sie ebenfalls willkommen. Auch wenn noch längst nicht alle Planungen umgesetzt werden konnten, ist doch der Geiseltalsee schon jetzt ein lohnendes Ziel für Freunde des Wassersports, nicht nur aus Mitteldeutschland. Ferien- und Bootshäuser und ein schön angelegter Campingplatz laden Besucher ein, länger zu bleiben. . Endlich ist zumindest ein Teil des größten künstlichen Sees in Deutschland zur Nutzung freigegeben.
Wenn Sie Ihr Boot in einem relativ neuen Gewässer zu Wasser lassen möchten, ist der geflutete Braunkohletagebau wie geschaffen für Sie. Unterhalb der Stadt Mücheln ist eine moderne Hafenanlage entstanden, die kaum Wünsche offen lässt. Es sind ausreichend Wasser- und Landliegeplätze vorhanden, an denen Motorboote, Segelboote und Kanus anlegen können. Natürlich stehen Ihnen auch Slipanlage und Kran zur Verfügung. Die Marina Mücheln bietet alles was des Schiffers Herz begehrt, wenn er an Land ist. Dazu gehören eine Segelschule und gastronomische Einrichtungen. Der kleine Hafen ist idyllisch angelegt und ermöglicht einen wunderschönen Blick über den See bis hinüber zur Halbinsel Stöbnitz und die dahinterliegenden Weinberge. Und die Marina ist Ausgangspunkt für erlebnisreiche Touren im umliegenden Seegebiet. Obwohl noch nicht der gesamte See zum Bootfahren freigegeben ist, lohnen sich die Ausfahrten durchaus. Ziel eines Segeltörns könnte die Wetterschutzhütte am gegenüberliegenden Ufer der Halbinsel sein.
Mit dem Paddel oder Ruderboot können Sie locker den ganzen Tag auf dem See verbringen, ohne dass es langweilig wird. Leider ist es im Moment nur möglich, mit dem mitgebrachten Wasserfahrzeug in See zu stechen. Aber Bootsverleiher im gesamten Gebiet um den See herum stehen in den Startlöchern und warten nur auf die erforderlichen Genehmigungen. Aber nicht nur Bootsfahrer kommen im Bereich der Marina Mücheln auf ihre Kosten. Wenn Sie lieber Surfen oder Kitesurfen sind, Sie ebenfalls willkommen. Auch wenn noch längst nicht alle Planungen umgesetzt werden konnten, ist doch der Geiseltalsee schon jetzt ein lohnendes Ziel für Freunde des Wassersports, nicht nur aus Mitteldeutschland. Ferien- und Bootshäuser und ein schön angelegter Campingplatz laden Besucher ein, länger zu bleiben.
Nach wie vor zählt die Essence 33, die erstmals auf der Hiswa vorgestellt wurde, zu den Klassikern der Yachten, die im Aussehen eher an einen Lotsenkutter erinnert. Allerdings überrascht sie unter Deck mit einigen Neuerungen und erregte dadurch Aufsehen bei den meisten Interessenten. An Deck fällt die kleine Kabine und die große Liegefläche achtern ins Auge, unter Deck gibt es die Möglichkeit, dass hier vier Personen bequem übernachten können. Das voll ausgestattete Schiff wiegt 2,7 Tonnen, allerdings hat diese Leichtigkeit auch seinen Preis. Für Interessenten mit größerem Budget genau das richtige Boot, wobei die Designer von Hoek Design mit Qualität und Außergewöhnlichem überzeugen.
Ceccarelli Yacht Design stellt mit ihrer eigenen Interpretation eine moderne Rennyacht vor. Die Neo 400 wird derzeit bei Neo-Yachts im süditalienischen Bari komplett aus Kohlefaser gebaut. Das segelfertige Gewicht liegt nach der Fertigstellung bei 4,6 Tonnen und hat eine Länge von 12,15 Meter. Das Boot wird mit einem mechanischen Hubkiel ausgestattet, der Tiefgang des Ruderblattes wird reduziert. Die Segelfläche beträgt sagenhafte 105 Quadratmeter, ziemlich viel für ein Boot dieser Größe. Der Prototyp wird mit jeweils drei Kojen in den beiden Achterkammern ausgestattet, ein eigentliches Vorschiff soll es nicht geben, der Salon füllt diesen Platz mit einer Sitzgruppe in U-Form aus. Der Preis für diese Yacht wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.
Im kommenden Sommer bringt die US Firma J Boats mit der J 88 einen trailerbaren Cruiser mit Komfort fürs Wochenende auf den Markt. Erst ein Jahr nach der Vorstellung der J 70 verlässt das 200. Boot die Werkshalle. Deshalb wurde nach dem großen Erfolg der J 88 vorgestellt. Auf alle Neuerungen wird gespannt gewartet, erste Testfahrten sind für den Sommer angesagt, wobei die Kabine genügend Komfort aufweisen soll, die für einen Wochenend-Törn völlig ausreichend ist.
Gerade ist die 14. Magdeboot zu Ende gegangen. Auf der bedeutendsten Wassersportmesse haben sich auch in diesem Jahr wieder 115 Aussteller erfolgreich präsentiert. Zahlreiche Besucher bestaunten die Neuheiten und Weiterentwicklungen aus der Welt des Wassersports. Angefangen von der Motorjacht, über das Segelboot bis hin zum Kanu gab es viel zu sehen.
Stephan Digger Boden war erstmals als Aussteller auf der Messe in Magdeburg. Sein Messeexponat war die Varianta 18 Digger Edition, die er auch gleich einmal verkaufen konnte. Auf der Bootswerft Schleswig entstehen aus der herkömmlichen VA 18 individuell ausgestattete Variationen der Digger Edition. Damit ist endlich ein Einsteigermodel unter den Segelkreuzern auf dem Markt, mit dem Sie auch zu längeren Touren in See stechen können. Wenn Sie auf überflüssigen Komfort verzichten können, dafür aber urige Seefahrer Romantik erleben wollen, ist ein Modell aus der Digger Edition vielleicht für Sie genau richtig. Die Yacht wird als pragmatisch beschrieben, hochwertig und robust, pflegeleicht und wohnlich. Dazu ist sie wendig, schnell und gut zu führen.
Auch zum ersten Mal in Magdeburg dabei bar die Zarro Maxx 27, gezeigt von Detlef Delfs vom Brandenburger Bootskontor. Diese Motorjacht vertritt eine größere, komfortablere Bootsklasse. Die Zarro vereint in ihrer Gestaltung moderne Linien mit etwas Retro-Charm. Auf der Zarro Maxx 27 genießen Sie Luxus und Komfort auf maritime Art. Von der Rumpfbauweise her ist dieser Schiffstyp ein Tendersloep, damit kommen Sie auf Binnengewässern genauso gut voran, wie im Küstengebiet.
Natürlich gab es nicht nur Jachten auf der Magdeboot zu sehen. Für die Paddelfreunde unter den Wasserratten zeigte der Kanubau Burgenland seine traditionellen Kanadier. Technische Ausrüstungen für Boote aller Art, Zubehör für den Tauchsport und andere trendigen Wassersportarten waren vielfach präsent. Mit einem interessanten Rahmenprogramm wurden die Messegäste unterhaltsam informiert. Alles in allem war die Magdeboot wieder eine gelungene Veranstaltung.
Die Messe boot in Düsseldorf bietet jedes Jahr die perfekte Bühne für die neusten Modelle der Boots- und Yachtwerften. Auch dieses Jahr gab es auf der kürzlich zu Ende gegangenen Motorbooten und -yachten Messe in den Düsseldorfer Messehallen wieder zahlreiche Deutschland-, Europa- und Weltpremiere zu bestaunen. Nirgends sonst können Sie als Boots- und Yachtenfan so viele spannende und interessante Neuheiten auf einmal sehen, wie auf der alljährlichen Düsseldorfer Boot Messe. Neue und aktuelle Yachten werden auch auf der Website boot.de vorgestellt, hier der Link zu den Neuvorstellungen der Yachten 2013.
Eine gute Einstiegsmöglichkeit ins Bootfahren bieten Ihnen beispielsweise Schlauchboote. Eine gute Wahl für Ihren Einstieg wäre unter anderem das auf der Messe, von international Marine Boats vorgestellte Ocean Rib 3.5. Das 3,50 m lange Schlauchboot lässt sich mit Außenbordmotoren bis zu 25 PS ausrüsten. Mit einem 15-PS-Motor wäre es für Sie ideal ausgestattet, um die neu erweiterte Führerscheinfreiheit zu genießen. Die Steuerkonsole mit Lenkrad und eine Sitzbank mit Stauraum gehören hier natürlich mit zur Grundausstattung. Auch Schlauchboote in größeren Ausfertigungen und extrem komfortabel wurden Ihnen auf der Messe mit dem Pischel MV 31 Mito gezeigt. Hier finden Sie in der Vorschiffskabine unter anderem zwei Schlafplätzen und einen Waschraum mit Toilette.
Vor allem wenn Sie gerne Angeln sind kleine und offene Boote gut für Sie geeignet, hier konnte beispielsweise die Venatus auf der Messe bestaunt werden. Die Venatus ist hier für ihre Vielseitigkeit bekannt und ist in verschiedenen Versionen verfügbar, darunter unter anderem die Sun-Version oder die Open Fishing-Variante. Als Besonderheit kann der 7 m lange und 2,50 m breite Rumpf des Bootes mit einem 15 PS bis 150 PS-Dieselmotor ausgerüstet werden. Grundsätzlich können Sie viele Boote mit einer Motorisierung bis zu 15 PS ausstatten und können Sie so nach der neuen Regelung erstmals ohne Führerschein fahren. Seit Anfang 2013 besteht für Sie die Möglichkeit, Boote mit einer Motorisierung bis zu 15 PS/11,03 KW ohne einen Bootsführerschein zu fahren. Der Einstieg in den Bootssport kann für Sie so ganz leicht gehen, mit Übung und den richtigen Informationen können Sie selbst, schnell ein Boot sicher führen.
Für diejenigen von Ihnen, die es lieber sportlich mögen, wäre das 4 m lange Mehrzweckboot Compass 400 GT, welches aus Griechenland kommt eine gute Wahl. Es ist mit Außenbordern bis 40 PS motorisierbar und mit einem Mittelkonsolen-Steuerstand hinter der Windschutzscheibe ausgerüstet. Weiterhin finden Sie an Bord eine Badeleiter, eine Bugreling und eine komplette Navigationsbeleuchtung, welche zu der Standardausstattung gehören.
Ein weiteres Sportboot der Messe, welches Sie interessieren könnte, wenn Ihnen hohes Wasserskitempo gefällt, ist das Sunski 625. Das 6,70-m-Sportboot der Schweizer Boesch Werft ist ein Holzboot, ausgestattet mit einer Mahagoni Deckschicht und einem flachem Rumpf. Der Crusader 8-Zylinder Benzinmotor ist mittig im Cockpit installiert und sorgt so für optimale Beschleunigung.
Die Larson All American 23 wurde als Jubiläumsmodell zum 100 jährigen Bestehen der US-amerikanischen Larson Werft präsentiert.
Die 5. Ausgabe der Bootsmesse Beach & Boat konnte einen Besucherrekord verzeichnen. 16.900 Besucher kamen zur Messe nach Leipzig und die 140 Aussteller zeigten sich überaus zufrieden. Das Konzept mit vergrößerter Fläche und Erweiterung des Angebots ist also aufgegangen. Auch der Schwerpunkt zum Thema “1×1 des Wasserwanderns” mit besonders viel Bootsausrüstung, Infos zu Wassersportrevieren, Paddeln und Motorbooten wurde positiv angenommen.
Die Beach & Boat 2013 überzeugte Besucher und Aussteller. Foto: Beach&Boat
Ob Finswimming, Kanu oder Wakeboard – auch die Funsportarten kamen auf der Beach & Boat nicht zu kurz. Der 3. Mitteldeutsche Drachenboot Indoor Cup bot zusätzlich eine Menge Action auf dem Wasser. Auch für Einsteiger in den Wassersport gab es ein umfangreiches Angebot. Nicht nur, dass man während der Messe auch den Bootsführerschein machen konnte. Auch in andere Wassersportarten durfte einmal geschnuppert werden. Zum Beispiel gab es die Möglichkeit, Stand-Up-Paddeling, Tauchen oder Windsurfen auszuprobieren. “Uns ist es ein wichtiges Anliegen, mit der Beach & Boat Wassersportneulingen ein breites Angebot zu bieten”, sagt Projektdirektorin Peggy Schönbeck.
Ein weiteres erfolgreiches Angebot der Messe war der Gebrauchtbootmarkt. 33 Prozent der Boote wurden direkt vor Ort verkauft. Gebrauchte Boote sind derzeit besonders gefragt. Durchschnittlich wird ein Boot nach acht Jahren vom Besitzer weiterverkauft, obwohl es jahrzehntelang in sehr gutem Zustand bleibt. Somit kann man beim Kauf von gebrauchten Booten echte Schnäppchen fürs Leben machen.
Am Wochenende vom 22. bis 24. Februar 2013 findet in Bremen die Refit-Messe Boatfit statt. Von Freitag bis Sonntag bietet die Messe alles für Liebhaber von Bootsklassikern, Restauration und Zubehör. Für die achte Ausgabe der Messe werden rund 11.000 Besucher und 170 Aussteller erwartet. Dieses Jahr wird ein besonderer Schwerpunkt zum Thema Holz gesetzt.
Die Boatfit in Bremen ist eine Messe für Liebhaber von Bootsklassikern. Foto: Messe Bremen
Holz und Boote gehören seit jeher zusammen und so ist die Erweiterung um das Thema Holzwerken eine sinnvolle Ergänzung. Holzboote restaurieren, Masten pflegen, Verkleidungen anbringen – in vielen Bootsbereichen spielt Holz eine wichtige Rolle. „Da es in Deutschland keine eigenständige Veranstaltung für den Hobby-Holzhandwerker gibt, wollen wir mit der Sonderschau Holzwerk diese Lücke schließen“, sagt Gabriele Frey, Projektleiterin der Boatfit bei der veranstaltenden Messe Bremen. Besucher können direkt auf der Messe basteln und handwerken und zum Beispiel eine Pinne selbst bauen.
Außerdem werden auch besondere Stücke aus Holz ausgestellt. Zum Beispiel eine alte Riva Sebino, das erste serienmäßig gefertigte Boot des Herstellers Carlo Riva aus dem Jahr 1954. Heute gibt es von den 119 ursprünglichen Booten weltweit nur noch sechs Stück. Eines davon ist auf der Boatfit zu sehen. Zusätzlich finden Vorträge und Diskussionen zum Thema Holz statt.
Die Boatfit findet von Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Februar 2013 immer von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt in die Hallen der Messe Bremen kostet zwischen 6 und 9 Euro.
Die Bootsmesse Beach & Boat in Leipzig steht vor der Tür und hält für Besucher dieses Jahr ein besonderes Angebot bereit: Während der Messe kann man gleich den Bootsführerschein machen. Im Congress Center Hamburg geben Experten Kurse im Theorieprogramm, im April findet dann der Praxisteil statt. Das Angebot gilt für den Sportbootführerschein Binnen, der zum Führen von Sportbooten über 15 PS auf allen Binnenschifffahrtsstraßen weltweit berechtigt.
Auf der Beach & Boat in Leipzig kann man sich nicht nur über Boote informieren, sondern auch gleich den Bootsführerschein machen. Foto: Beach&Boat
Auch auf andere Prüfungen kann man sich während der Beach & Boat vorbereiten und von Experten schulen lassen. Der „Fachkundenachweis für Seenotsignalmittel“ zum Beispiel richtet sich vor allem an Yachteigner und -charterer sowie Hobby- und Berufsskipper. Auch den „Sachkundenachweis für Seenotsignalmittel“ kann man gleich zusätzlich machen, wenn man darüber hinaus eine Signalwaffe führen und handhaben will. Zudem wird das Short Range Certificate angeboten, das Bootsbesitzer benötigen, die ein Funkgerät an Bord mitführen.
Die 5. Ausgabe der Beach & Boat in Leipzig findet vom 14. bis 17. Februar 2013 statt. Wie immer wird alles rund um Wassersport, von Booten über Angeln bis Tauchen geboten, sowie Schnupperkurse, Produkttests, Wettkämpfe und Vorführungen. Auch im Funsport, von Kitesurfen bis Wasserski kommen Besucher auf ihre Kosten. Einen Schwerpunkt bildet dieses Jahr das Thema Wasserwandern.
Der Yachtversicherungsspezialist Pantaenius hat eine besonders reizvolle Werbekampagne gestartet: Der Künstler Hinnerk Bodendieck arrangierte Superyachten mit schönen Frauen. Das Motto: “No passion without risk” - “Keine Leidenschaft ohne Risiko”. Pantaenius wirbt dafür, durch eine passende Versicherung der Superyacht dieses Risiko zu übernehmen.
Auf die Idee ist Martin Baum, Managing Director der Pantaenius-Gruppe gekommen. “Die Bilder der Super- und Megayachten sind austauschbar geworden. Wir haben uns deshalb für diesen neuen, erfrischenden Ansatz entschieden, der die Aufmerksamkeit anzieht”, sagt er. Mit typischer Werbung für Yachtversicherungen hat diese Kampagne tatsächlich nichts zu tun: Sie vereint auf eine sinnliche Art und Weise die Anziehungskraft von Frauen und Yachten. Dass es für das damit dargestellte Frauenbild auch Kritik geben kann, war Martin Baum klar: “Wir wollen ja gerade, dass auf die Kampagne reagiert wird, da sie bewusst polarisiert. Es ist an der Zeit, von neutralen Bildern wegzugehen, die weder positive noch negative Gefühle auslösen.”
Auch Illustrator Hinnerk Bodendieck ist es wichtig, mit den Bildern Gefühle auszulösen. “Es geht um Aufmerksamkeit. Und ich schaffe diese Aufmerksamkeit gerne für Pantaenius, weil ich dem Unternehmen schon lange persönlich nahe stehe.” Bei der Gestaltung der Bilder habe man ihm große Freiheit gelassen. “Wenn ich hundert Prozent hinter einem Projekt stehe, dann kann ich auch wirklich Enthusiasmus und Begierde erzeugen.” Im Endeffekt ist ein Produkt herausgekommen, dass dem Yachtversicherer Pantaenius perfekt zusagt und bereits für Gesprächsstoff sorgt.
Kapitän statt Standesbeamter, Meeresrauschen statt Kirchenglocken. Eine Hochzeit ist immer ein ganz besonderes Erlebnis, aber nicht viele Paare können von einer Hochzeit auf dem Schiff berichten. Unter gewissen Umständen ist es möglich, an Bord zu heiraten. Paare sollten aber zuvor genau wissen, was sie wollen.
Praktisch: Nach einer Hochzeit auf dem Schiff kann gleich in die Flitterwochen gesegelt werden. Foto: Boote.de
Die wichtigste Frage ist, ob auf dem Schiff rechtsgültig geheiratet werden soll, oder ob es sich nur um eine feierliche Zeremonie handelt. Die feierliche Zeremonie ist leichter zu organisieren: Nach der standesamtlichen Hochzeit an Land findet das Fest mit Familie und Freunden auf einem Schiff, Yacht, Boot oder Kutter statt. Die Eheleute geben sich auf dem Schiff nochmals das Ja-Wort und feiern danach auf hoher See. Auch zu runden Hochzeitstagen, wie zum Beispiel zur Silber- oder Goldenen Hochzeit sind Zeremonien auf dem Schiff beliebt und unproblematisch.
Wenn allerdings rechtsgültig standesamtlich auf dem Schiff geheiratet werden soll, dann gestaltet sich die Organisation schwieriger. Denn in Deutschland ist das Heiraten nur an Land erlaubt, wobei ein am Steg festgemachtes Schiff allerdings auch als “Land” gilt. Wer den Standesbeamten des Ortes also überreden kann, an Bord zu kommen, der kann sogar auf seinem eigenen Boot Hochzeit feiern und danach lossegeln. Auch verschiedene Bootsunternehmen bieten den Service einer Hochzeit auf dem Wasser an, zum Beispiel auf der Spree in Berlin oder auf einem Fischkutter in Sylt. Solange das Schiff beim Ja-Wort am Steg angelegt ist, wird die Trauung rechtsgültig.
Auch auf einer Kreuzfahrt ist es möglich, zu heiraten. Verschiedene Unternehmen wie zum Beispiel TuiCruises bieten extra Hochzeits-Kreuzfahrten an. Hier segeln die Schiffe dann unter maltesischer Flagge. Laut maltesischem Eherecht darf der Kapitän eines Schiffes als Standesbeamter handeln, sobald der Dampfer mehr als 12 Kilometer von der Küste entfernt ist. Eine rechtzeitige Anmeldung bei den maltesischen Behörden ist allerdings erforderlich, sowie zwei volljährige Trauzeugen an Bord. Auch unter der Flagge Bermudas und der Bahamas darf der Kapitän zum Standesbeamten werden. Die Anerkennung der Ehe in Deutschland ist kein Problem, da sie sogar innerhalb der EU geschlossen wurde. Außerhalb der EU muss man sich im Einzelfall informieren, wie die Anerkennung läuft.
Auf der boot Düsseldorf wurden am Wochenende die Preise des European Powerboat of the Year und European Yacht of the Year 2013 Awards vergeben. Die Virtess 420 von Bavaria Yachting war wieder unter den Gewinnern. In der Kategorie bis 45 Fuß setzte sie sich souverän durch. Hier die Sieger der weiteren Kategorien der Powerboats: Die schwedische Ryds F 528 gewann in der Kategorie bis 25 Fuß. In der Klasse bis 35 Fuß machte die Marex 320 AC das Rennen. Die Goldfish 50 Ocean gewann den Powerboat of the Year Award in der Klasse über 45 Fuß. Und schließlich noch der Gewinner in der Verdrängerklasse: Die Allure Garcia GT 54. Die Preise werden von einer Fachjury des Delius-Klasing-Verlages verliehen.
Die Ryds F 528: Gewinner des European Powerboat Awards 2013 in der Kategorie bis 25 Fuß. Foto: Ryds
Die European Yacht of the Year Awards gewannen folgende Werfen und Boote: In der Kategorie der Fahrtenboote (Family Cruiser) gewann die französische RM 1260. Auch der Award für Performance Cruiser ging nach Frankreich: die diesjährige Dufour 36 setzte sich gegen ihre Konkurrenten durch. Bei den Luxusyachten gewann ein Newcomer: die Italia 13.98. Bei den Mehrrumpfbooten entschied sich die Jury für die Outremer 5X und in der Kategorie “Besondere Boote” setzte sich die J 70 der US-Werft J-Boats durch (siehe folgendes Video).
An diesem Wochenende beginnt in Düsseldorf die größte Bootsmesse Deutschlands, die boot 2013. Bis zum 27. Januar werden dort 1.700 Boote und Yachten zu sehen sein, darunter viele Bootspremieren und Produktneuheiten. Aber auch abseits der Boote hat die boot einiges zu bieten, zum Beispiel im Bereich Angeln und Tauchen.
Auf der boot Düsseldorf 2013 werden über 50.000 Besucher erwartet. Foto: Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann
Es ist die 44. Ausgabe der boot Düsseldorf und sie wird mit Spannung erwartet. In 17 Messehallen werden wieder die Glanzstücke von 900 deutschen und 750 internationalen Ausstellern präsentiert. Insgesamt werden zur Messe über 50.000 Besucher erwartet. „Wir sind in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf gutem Kurs geblieben, haben unsere Position im internationalen Messemarkt gestärkt, wichtige Ziele erreicht und Weichen für die Zukunft gestellt“, sagt Goetz-Ulf Jungmichel, Director der boot. Trotz der derzeitigen Flaute auf dem Bootsmarkt in Südeuropa und daraus resultierender Exportprobleme blieb die Lage in Deutschland weitgehend stabil. Daher rechnen die Betreiber der Messe mit besseren Handelsergebnissen als im letzten Jahr.
Wie jedes Jahr sind auf der boot Düsseldorf nicht nur Boote und Yachten zu sehen. Auch Tauchen stellt wieder einen Schwerpunkt dar. Allein 350 Aussteller sind auf diesem Gebiet vertreten. Und auch der Trendsport darf nicht zu kurz kommen: In zwei Hallen befindet sich die „Beach World“, in der sich alles um Surf- und Wakeboards dreht und die neuesten Geräte auch auf einem Indoor-Pool ausprobiert werden können. Auch Kanufahren, Stehpaddeln oder Tauchen können die Besucher dort einmal testen. Und auch Angler kommen auf ihre Kosten, die zum Beispiel in Aquarien gleich die neusten Ruten und Angeln ausprobieren können.
Die Virtess 420 von Bavaria Yachtbau wurde zum Motorboot des Jahres gewählt. Gerade wurde ihr der „Motor Boat of the Year Award 2013“ in der Kategorie Flybridge bis 55 Fuß verliehen. Er ist die wichtigste britische Auszeichnung für Motorboote und wird jährlich von Motor Boat & Yachting, Motor Boats Monthly und ybw.com vergeben. Die Virtess 420 hatte zuvor bereits den Nautical Design Award aus Italien gewonnen. Im Hause Bavaria Yachtbau ist man stolz auf die Auszeichnungen – ist die Virtess 420 doch die erste Flybridge Yacht der Firma. Das preisgekürte Boot wird auch auf der Boot 2013 in Düsseldorf zu sehen sein.
Die Virtess 420: Gewinnerin des Motorboat of the Year Awards 2013. Foto: Bavaria Yachting
Auf der von Pantaenius gesponserten Preisverleihung des Motor Boat of the Year Awards 2013 waren über 200 Gäste präsent, darunter viele führende Mitglieder der Bootsbranche. Jedes der 60 nominierten Boote war im Vorfeld persönlich von Experten der Jury getestet worden. Der Award wird in neun Kategorien vergeben. Hier die weiteren Gewinner 2013: Starterboat: Quicksilver Activ 705 von Brunswick Marine; Wheelhouse & Walkaround: Minor Offshore 36 von Sarins Boats; Performance and Superboat: XO 240 RS von Nordic Marine; Trawlers and Aft Cabins: Marex 320 AC von A/S Marex; Sportscruiser up to 45ft: Princess V39 von Princess Yachts; Sportscruiser above 45ft: Delta 541PS von Delta Powerboats; Flybridge above 55ft: Monte Carlo Yachts 65 von Monte Carlo Yachts und Custom Yacht: Sunseeker 28 metre Yacht von Sunseeker International.
Baden-Württemberg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein – in diesen vier Bundesländern ist Segeln Schwerpunktsportart. Das bedeutet, dass sie eine besondere Förderung durch Bundes- und Landesmittel bekommen. Sowohl finanziell als auch strukturell bringt das dem Segelsport in diesen Bundesländern Vorteile. Gerade im Leistungssport sind damit die Hauptgebiete der Segler klar definiert. Alle vier Jahre werden die Schwerpunktsportarten in einem Abstimmungsverfahren mit Landes- und Spitzenverbänden festgelegt.
Allerdings ist Segeln auch in anderen Bundesländern eine beliebte Sportart. Der Deutsche Segler-Verband ist bundesweit in Form von über 1.350 Mitgliedsvereinen vertreten. Er wird unter anderem bei der Vergabe von Sportführerscheinen und Lizenz für Segellehrer, sowie der Organisation von Regatten tätig. Außerdem vertritt der DSV Deutschland im Weltdachverband für Segelsport (International Sailing Federation – ISAF) und ist eine der Seglervertretungen im Nationalen Olympischen Komitee (NOK). Folgende Segelsportarten liegen im Aufgabenbereich des DSV: See- und Hochsegeln, Katamaransegeln, Jollensegeln, Segelsurfen, Sandsegeln, Eissegeln, Modellsegeln und Kite-Surfen.
Das Jahr 2012 kann der Kreuzfahrthafen Hamburg mit einer sehr positiven Bilanz abschließen. 430.329 Passagiere besuchten oder verließen Hamburg 2012 per Kreuzfahrtschiff. Das bedeutet ein Plus von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurde der Hafen 160 mal von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.
Regelmäßiger Gast im Hamburger Hafen (hier bei der Traditionswerft Blohm + Voss): Die Queen Mary 2. Foto: HHM/M.Lindner
„Mit diesem Ergebnis ist Hamburg der meist frequentierte deutsche Ein- und Ausstiegshafen 2012 und setzt sich damit an die Spitze des deutschen Kreuzfahrthafenrankings“, sagt Gerd Drossel, Vorstandsmitglied des Vereins Hamburg Cruise Center (HCC). Die meisten Passagiere kommen nach wie vor aus Deutschland (69,5 Prozent), auf Rang zwei liegen die Briten mit 8 Prozent, gefolgt von den Franzosen und Italienern.
Der Hamburger Hafen, der 2012 zudem als „Kreuzfahrthafen des Jahres“ vom Deutschen Kreuzfahrtpreis ausgezeichnet wurde, ist der größte Seehafen Deutschlands und der zweitgrößte Europas und damit einer der wichtigsten Warenumschlagsplätze. Die importierten Güter werden am Hamburger Hafen auch zum Großteil gewerblich verarbeitet, gelagert und veredelt. Vor allem für die Mineralölindustrie und importierten Rohkaffee stellt der Hafen einen der wichtigsten Standorte in Deutschland dar. In den Hamburger Werften werden auch Schiffe gebaut, allerdings ist dieser Sektor rückläufig. Im Gegensatz dazu boomt der Zweig der Kreuzfahrten.
Wenn sich die AIDAstella im März 2013 auf ihre Jungfernfahrt begibt, dann macht sie ihrem Namen alle Ehre. Stella bedeutet „Stern“ und auf hoher See sehen Kreuzfahrt-Gäste für gewöhnlich besonders viele davon. Doch nur wenige der Mitfahrer kennen sich mit den Himmelskörpern aus. AIDA Cruises möchte da nachhelfen und geht dazu eine Kooperation mit dem Planetarium Hamburg ein.
Die AIDAstella bekommt den letzten Schliff, bevor sie im März 2013 zu ihrer Jungfernfahrt aufbricht. Foto: AIDA Cruises
Das erste Projekt startet auf der Jungfernfahrt von AIDAstella vom 17. bis 28. März 2013. Thomas W. Kraupe, Direktor des Hamburger Planetariums wird den Gästen in Vorstellungen und Workshops die unendlichen Sternenweiten erklären. Während der Jungfernfahrt können die Gäste den Kometen Panstarrs vom Deck aus beobachten, der im März 2013 besonders hell am Himmel leuchten soll. In einer astronomischen Teestunde werden die Sterne dann gedeutet. Schließlich werden an Bord auch noch inklusive Sterne verlost: Die Teilnehmer können Patenschaften für einen Stern am Himmel des Planetarium Hamburg gewinnen.
AIDAstella ist das jüngste Mitglied der AIDA-Flotte und bekommt derzeit den letzten Schliff für ihre Jungfernfahrt im März. 253,33 Meter lang und 32,2 Meter breit ist das Kreuzfahrtschiff und bietet allen Komfort, denn sich Urlauber wünschen können – inklusive modernster Technik an Bord. Besonders gespannt sein darf man unter anderem auf eine Wellness Oase mit ausfahrbarem Glasdach und Birkenbäumen, sowie einen eigenen „Walk of Fame“ in der Shopping-Meile – ganz im Stil von Hollywood.
Wenige Schiffe haben eine so abwechslungsreiche Geschichte wie der Großsegler ‚Eye of the Wind‘. 1911 wurde er auf der Schoner-Werft von C.H. Lühring an der Unterweser gebaut und unter dem Namen ‚Friedrich‘ in Dienst gestellt. Nach Einsätzen als Frachtschiff in der Südamerika-Fahrt, in der Treibnetzfischerei vor Island, als Expeditionsschiff, Hollywood-Kulisse und Privat-Yacht, erhielt der Zweimaster nun die offizielle Zulassung als „Sail Training Vessel“, Segelschulschiff.
Die ‘Eye of the Wind’ ist nun offiziell als Segelschulschiff zertifiziert. Foto: FORUM train&sail
Bereits im fünften Jahr nutzt die deutsche FORUM train & sail GmbH das Schiff für Segelreisen und für Management-Seminare auf See. „Unser Anspruch war immer, den ursprünglichen Charakter der ‚Eye‘ zu bewahren. Mit der Zertifizierung als Segelschulschiff wird jetzt einer erweiterten Zielgruppe und auch jungen Menschen ermöglicht, die traditionelle Seemannschaft zu erlernen, die hier an Bord gepflegt wird“, erklärt Eigner Ronald Herkert.
Schematischer Segelplan der ‘Eye of the Wind’. Foto: FORUM train&sail
Als Schulschiff der Kategorie „A“ klassifiziert, wird die unter britischer Flagge registrierte Brigg zukünftig mit dem Segelzeichen TS GBR 718 neuen Zielen entgegen steuern. Alle Törns mit der ‚Eye of the Wind’ eignen sich als Erfahrungsnachweis für Schiffer und Maschinisten auf Traditionsschiffen nach den Bestimmungen des DSV (Deutscher Segler-Verband) bzw. des DMYV (Deutscher Motoryacht Verband) und nach der Verordnung über den Erwerb von Sportsee- und Sporthochseeschifferscheinen und die Besetzung von Traditionsschiffen.
Die ersten Trainees sind bereits an Board. Sie erlernen das Segeln im Revier rund um Saint-Martin und die British Virgin Islands. Nach dem Winter kommt die ‚Eye oft he Wind’ dann nach einer Atlantik-Überquerung mit Stationen auf Bermuda und den Azoren nach Hamburg. Sie wird zum 824. Hafengeburtstag Hamburgs im Mai dort festmachen.
Von sieben iMacs gesteuert, silberne Verkleidung, schlichtes Design. Die Yacht von Steve Jobs kommt ganz im typischen Apple-Stil daher. Im Oktober 2012 wurde sie in den Niederlanden vom Stapel gelassen – ein Jahr nach dem Tod des Apple-Mitbegründers. Er wäre auf die Umsetzung stolz gewesen.
Steve Jobs hatte es als “Lebenstraum” bezeichnet, seine eigene Yacht im Apple-Stil zu besitzen. Allerdings wurde das Schiff erst ein Jahr nach seinem Tod fertig gestellt. “Venus” heißt die 80 Meter lange Luxusyacht, die von sieben iMacs gesteuert wird – eine absolute Neuheit in der Bootswelt. Innerlich und äußerlich bleibt die Venus dem Apple-Stil treu. Wie auch iPads oder MacBooks ist sie komplett mit Aluminium verkleidet, ohne Schnickschnack und Verzierungen. Die Fenster reichen nahezu vom Boden bis zur Decke, was auch ein Element vieler Apple-Stores ist. Eine riesige Sonnenterrasse darf an Deck der Yacht von Steve Jobs allerdings auch nicht fehlen.
Kurz nachdem die Venus in Amsterdam vom Stapel gelassen worden war, sorgte sie gleich für einen Millionenstreit. Der Designer der Luxusyacht, Philippe Starck, ließ das Schiff beschlagnahmen, weil 3 Millionen seines Honorars noch ausstanden. Steve Jobs’ Erben hatten ihm das Geld verweigert, da die Yacht im Endeffekt billiger fertig gestellt werden konnte, als geplant (105 statt 150 Millionen Euro) und der Designer anteilig bezahlt werden sollte. Nach zwei Monaten einigten sich die Anwälte auf einen Kompromiss und so darf die Yacht von Steve Jobs nun offiziell in See stechen.
Der Bootsmarkt in Deutschland hat sich gut erholt und blieb 2012 stabil. Eine Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft zeigt, dass der Großteil der Branche die Lage gleich gut oder besser als im Vorjahr beurteilt. Bei Segel- und Motorbooten sind die Geschäfte auf dem Bootsmarkt zumindest innerhalb Deutschland besser verlaufen. Ganz aufatmen können deutsche Bootshersteller und Händler deshalb jedoch trotzdem nicht. Denn der Absatzmarkt Südeuropa erlebt eine noch nie dagewesene Flaute.
Die Eurokrise hat Mittelmeerländer wie Griechenland, Italien und Spanien weiterhin fest in der Hand. Das bekommt auch der Bootsmarkt zu spüren. So sind zum Beispiel deutsche Bootsexporte nach Italien um 70 Prozent eingebrochen, nachdem dort eine Luxussteuer auf Boote und Yachten eingeführt wurde. Besonders betroffen war europaweit das Segelbootsegment. 644 Yachten im Gesamtwert von 68,6 Millionen Euro wurden im ersten Halbjahr 2012 von Deutschland ins Ausland exportiert, im Vorjahr waren es noch 835 Yachten im Wert von 89,7 Millionen Euro.
Dass die Bootsproduktion in Deutschland dennoch nicht allzu stark zurückgegangen ist, liegt an neuen Exportzielen wie China und Brasilien, sowie der stabil guten Nachfrage im Inland. Der deutsche Bootsmarkt konnte sich im internationalen Wettbewerb behaupten. Auch ganz Europa steht in der Bootsproduktion trotz Krise weiterhin oben. 37.000 Unternehmen, 234.000 Beschäftigte und ein Jahresumsatz von 20 Milliarden Euro sind starke Zahlen, die kaum zurückgehen.
Die "Oasis of the Seas" ist das größte Schiff der Welt und wird 2014 erstmals zu einigen Kreuzfahren in Europa unterwegs sein. Hauptliegeplatz wird die spanisch...
Sie kennen die großen Shows, wie die hanseBoot oder die Hanse Sail, die Ihnen Ihr Hobby, den Motorboot- oder Segelsport nahe bringen sollen, schon? Sie möchten ...
Nur 1,6 Meter Abstand zu den Fendern auf der Steuerbordseite. Mit 0,2 Knoten schiebt sich die Norwegian Breakaway Heck voran durch die Meyer Werft. Die Fendern ...